Freiwilligendienst für Flüchtlinge

 

Jeder kann bei der AWO einen Freiwilligendienst machen. Auch Flüchtlinge sind herzlich willkommen!

 

Wer mitmachen möchte, kann sich bei der AWO beraten lassen! Zu den Ansprechpersonen in den verschiedenen Regionen geht es hier.

 

Sie können aber auch eine Email schreiben an info@awo-freiwillich.de. Oder Sie rufen an unter 030/26309-341. Mögliche Sprachen: Deutsch und Englisch.

 


 

Informationen auf Deutsch
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Information en Français
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Information in English
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Information in Arabic
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Hier kurz das Wichtigste

  • Was ist das Gute am Freiwilligendienst? Man trifft neue Menschen. Man übt, Deutsch zu sprechen. Man lernt das Berufsleben und den Alltag in Deutschland kennen. Man kann Erfahrungen in einer sozialen Einrichtung sammeln – und vielleicht danach in diesem Bereich eine Ausbildung machen oder studieren. Man tut etwas Sinnvolles und hilft anderen Menschen.
  • Ein Freiwilligendienst dauert mindestens 6 Monate, maximal 18 Monate. In dieser Zeit ist man zwischen 21 und 40 Stunden in der Woche in einer sozialen Einrichtung tätig.
  • Es gibt viele verschiedene Tätigkeiten. Man kann zum Beispiel in einer Flüchtlingseinrichtung mithelfen – für neu ankommende Menschen übersetzen, Freizeitaktivitäten organisieren, bei der Essensversorgung mithelfen und vieles mehr. Oder man engagiert sich in einer Einrichtung für ältere Menschen – begleitet sie zum Einkaufen oder zum Arzt, hilft bei der Pflege oder organisiert Veranstaltungen. In allen Bereichen der sozialen Arbeit gibt es Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige. Der Ort, wo man sich engagiert, heißt Einsatzstelle. Ein Freiwilligendienst ist keine normale Erwerbsarbeit, aber man hilft in der Einsatzstelle mit.
  • Im Freiwilligendienst gibt es außerdem Seminare. Dort treffen sich Freiwillige aus unterschiedlichen Einsatzstellen. Sie lernen und arbeiten in der Gruppe. Die Freiwilligen tauschen sich aus über ihre Erfahrungen in den Einsatzstellen. Es geht aber auch um Berufsorientierung oder aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. Die Seminare dauern meistens 3 bis 5 Tage. Im Laufe des Freiwilligendienstes finden mehrere Seminare statt.
  • Freiwillige erhalten ein Taschengeld. Je nach Region und Einsatzzeit ist das unterschiedlich viel. Bei Flüchtlingen, die Leistungen für Asylbewerber bekommen oder Sozialhilfe, wird ein Teil des Taschengeldes angerechnet. Das heißt, diese Leistungen werden dann gekürzt. Durch den Freiwilligendienst hat man insgesamt trotzdem meist ein bisschen mehr Geld (im Durchschnitt 70 bis 100 €).
  • Freiwillige haben eine Krankenversicherung und andere soziale Versicherungen.
  • Es gibt zwei Formen von Freiwilligendiensten: das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) für Menschen von 16 bis 26 Jahren oder den Bundesfreiwilligendienst (BFD) für alle, die älter sind als 16 Jahre. Im BFD gibt es ein Sonderprogramm für Flüchtlinge, bei dem zum Beispiel auch Sprachkurse angeboten werden.
  • Welchen Freiwilligendienst man machen kann, hängt auch vom Aufenthalts- status ab. Grundsätzlich muss man seit mindestens 3 Monaten in Deutschland sein und eine Beschäftigungserlaubnis haben - mindestens so lange, wie der Freiwilligendienst dauern soll. Die Beschäftigungserlaubnis kann bei der Ausländerbehörde beantragt werden. (Die Mitarbeiter der AWO helfen zu klären, ob der Aufenthaltsstatus geeignet ist für einen Freiwilligendienst.)